“Zum Früh­stück­en habe ich keine Zeit. Ich hole mir einen Cof­fee-to-Go auf dem Weg zur Arbeit – der macht mich munter” ist sin­ngemäß die am häu­fig­sten zu hörende Antwort auf die Frage nach der ersten Mahlzeit am Tage.

Je mehr To Dos unmit­tel­bar nach dem Auf­ste­hen auf der Tage­sor­d­nung ste­hen, desto weniger ste­ht den Men­schen der Sinn nach einem ruhi­gen Früh­stück. Den Kindern bere­it­et man eine Brotzeit zu und ermuntert sie zum Essen – selb­st ver­trauen viele Men­schen auf die auf­putschende Wirkung des Kof­feins oder gar schnell verzehrter Ener­gy Bars bzw. Drinks.

Wenn Sie auf Ihr Früh­stück verzicht­en, berauben Sie Ihr Gehirn um funk­tion­snotwendi­ge Nährstoffe und ver­hin­dern ein opti­males Bio­chemie-Lev­el Ihres Kör­pers bzw. Gehirns für den Rest des Tages. Indem der Kör­p­er auf­grund der nicht erfol­gten Nahrungsauf­nahme Fettzellen spe­ichert, wobei er doch Energie spe­ich­ern sollte, führt das Weglassen der ersten Mahlzeit am Tag zu ein­er Gewicht­szu­nahme. Nehmen Sie dann im Laufe des Tages anstatt aus­ge­wo­gen­er Mahlzeit­en Energieriegel, ‑drinks und noch mehr Kaf­fee zu sich, fall­en Sie regelmäßig in ein Loch – wenn näm­lich die Wirkung der stim­ulieren­den Mit­tel nach­lässt.

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Nutri­tion­al Neu­ro­science

Vere­in­facht lässt sich sagen: die Ernährung ist der Brennstoff für Ihr Gehirn, der Neu­ver­net­zung fördern oder behin­dern kann. Auf dem Gebi­et der Nutri­tion­al Neu­ro­science wur­den in den let­zten Jahren einige Stu­di­en durchge­führt, die die Wirkung spez­i­fis­ch­er Nahrungsmit­tel auf die Hirn­chemie aufzeigen. Einige Nahrungsmit­tel verbessern die Leis­tungs­fähigkeit Ihres Gehirns, andere stören es der­art, dass eine Neu­ver­net­zung nahezu unmöglich wird.


Allein die Wirkung des oben erwäh­n­ten Früh­stücks auf das Gehirn ist phänom­e­nal – wenn Sie es aus­lassen, sinkt Ihre Fähigkeit zum Prob­lem­lösen, Ihr Kurzzeitgedächt­nis und Ihr Episo­dengedächt­nis lassen nach. Schon eine regelmäßige erste Mahlzeit am Tage beste­hend aus einem Ei (Pro­teine), Vol­lko­rn­brot (Kohlen­hy­drate) und frischem Frucht­saft (Vit­a­mine) ist die Basis für eine opti­male Hirn­leis­tung. Im Gespräch mit unseren REWIRE Upgrade Coach­es erfahren Sie, welche Vorgänge im Kör­p­er nahrungs­basiert ablaufen und welche spez­i­fis­chen Auswirkun­gen das auf Ihr Gehirn hat. Wir zeigen Ihnen, welch­er Speise­plan eine opti­male Grund­lage für die Neu­ver­drah­tung Ihres Gehirns darstellt.


SCHLAF

Seit fast hun­dert Jahren analysieren Schlaf­forsch­er die Auswirkun­gen des Schlafsauf Befind­en und Ver­hal­ten des Men­schen. Seit den 30er Jahren des 19. Jahrhun­derts wer­den ver­schiedene Schlaftypen und Schlaf­phasen unter­schieden. 

Die erste Schlaf­phase ist eine Über­gangsphase zwis­chen Wach­sein und Schlaf – mit schnellen Gehirn­strö­men. Viele Men­schen geben an, in dieser Phase nicht zu wis­sen, ob sie wach sind oder schon eingeschlafen. In der zweit­en, der Leichtschlaf­phase, treten Gehirn­ströme als Theta-Wellen im Fre­quenzbere­ich zwis­chen 4 und

Die näch­sten bei­den Schlaf­phasen kön­nen als Tief­schlaf beze­ich­net wer­den. In bei­den Phasen pro­duziert das Gehirn langsame Ströme, die Delta-Wellen in ein­er Fre­quenz von 0,1 bis

Die Rapid Eye Move­ment, oder auch REM Phase, wird von vie­len Men­schen als Traumphase erlebt. Mit zunehmen­dem Alter nimmt der Anteil des REM Schlafs ab. Kör­per­funk­tio­nen und Metab­o­lis­mus sind recht aktiv in der REM Phase, eben­so wie anre­gende Neu­ro­trans­mit­ter. Deshalb wird die REM Phase aus als Para­dox­er Schlaf beze­ich­net: Sie kön­nen träu­men, Sport zu treiben, und die meis­ten Ihrer Organe wer­den so funk­tion­ieren, als ob sie dies ger­ade wirk­lich tun wür­den.

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Schlafentzug schädigt das Gehirn

Schlaf ist ein entschei­den­der Fak­tor für die Wartung Ihres Gehirns. Wenn Sie an Schlafentzug lei­den, zieht dies diverse Defizite nach sich: im Gehirn ablaufende Prozesse wie die Pro­tein­syn­these und die Bil­dung von Myelinwer­den gestört. Ohne Myelin arbeit­en Neu­ro­nen jedoch nicht effizient. Auch die Syn­these und der Trans­port von Cho­les­terin, das eine große Menge Myelin pro­duziert, hän­gen in starkem Maße von der Schlafqual­ität und ‑quan­tität ab.

Schlafentzug kann bere­its nach ein­er Woche zur Gewicht­szu­nahme führen: ein Anstieg der Pro­duk­tion des appeti­tan­re­gen­den Hor­mons Ghre­linführt zu ein­er ver­stärk­ten Nahrungsauf­nahme. Die gle­ichzeit­ig stat­tfind­ende Abnahme der Lep­t­in­pro­duk­tion, einem Sät­ti­gung­shormon,  ver­stärkt diesen Prozess.


Unsere REWIRE Upgrade Coach­esbrin­gen Sie auf den neusten Stand der Erken­nt­nisse in der Schlaf­forschung für das Feld der Neu­ro­plas­tiz­itätund zeigen ihnen, wie Sie Schlaflosigkeit ver­mei­den und eine höhere Schlafqual­ität erre­ichen kön­nen. Auch bevor Sie Kon­takt zu uns aufnehmen, kön­nen Sie bere­its durch das Befol­gen dieser drei sim­plen Regeln per­fek­te Nick­erchen ein­le­gen:

  1. Hal­ten Sie keine Nick­erchen während des Tages, wenn Sie Schlaf­prob­leme haben!
  2. Leg­en Sie die Dauer Ihres Nick­erchen fest!
  3. Machen Sie kein langes Erhol­ung-Nick­erchen am Son­ntag!

Lek­türe-Empfehlun­gen zu Ernährung und Schlaf

Der Ernährungskom­pass, Bas Kast
The Way We Eat Now, Bee Wil­son
Schlaf wirkt Wun­der, Hans-Gün­ther Weeß
Sleep – Schlafen wie die Profis, Nick Lit­tle­hales

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