Die Men­schheit ist über­fordert. Glob­ale Her­aus­forderun­gen wie Kli­makrise, Migra­tion und poli­tis­che Krisen haben zu ein­er psy­chis­chen Über­las­tung des Men­schen geführt, die wir nicht mehr bewälti­gen kön­nen. Um unsere derzeit­ige Leben­squal­ität beibehal­ten zu wollen, müssen wir uns und unser Ver­hal­ten ändern, und zwar sofort: Wege zur Acht­samen Rev­o­lu­tion – REWIRE Upgrade als prak­tis­ch­er Rat­ge­ber für den Alltagseinsatz.

Die Geschichte hat gezeigt, dass der mod­erne Men­sch sein im Tier­re­ich ver­gle­ich­sweise riesiges Gehirn dazu benutzt hat, Sprachen zu erfind­en, Geschicht­en zu erzählen, die über das Inter­net in Sekun­den­schnelle über die ganze Welt ver­bre­it­et wer­den kön­nen, und dabei einen starken Glauben an diese Geschicht­en zu entwick­eln. Diese evo­lu­tionäre Phase wird als Kog­ni­tive Rev­o­lu­tion beze­ich­net, auf die agrarkul­turelle und anschließend die indus­trielle Rev­o­lu­tio­nen fol­gen. Die Geschicht­en der Men­schen dienen der Kom­mu­nika­tion und ermöglichen soziale Inter­ak­tion über geo­graphis­che Gren­zen hin­weg. Allerd­ings hat die Fähigkeit des Geschicht­en­erzäh­lers ihren Preis: Kon­ven­tio­nen, Reli­gio­nen, oder autokratis­che Man­i­feste kön­nen zu Kriegen, Ter­ror und Diskri­m­inierung führen.

Nach­dem die Men­schheit neben der klas­sis­chen Indus­trie, der Hard­ware, die Entwick­lung neuer (Software-)Industrien bis hin zur Erfind­ung Kün­stlich­er Intel­li­genz vor­angetrieben hat, wird ihr allmäh­lich klar, dass die bish­eri­gen Rezepte men­schlich­er Weit­er­en­twick­lung an ihre Gren­zen gestoßen sind: unser Ökosys­tem ste­ht kurz vor dem Kol­laps, die Ungle­ichverteilung des Wohl­stands ver­bun­den mit Kli­maverän­derun­gen treibt immer mehr Men­schen aus bedro­ht­en Gebi­eten in sichere, reiche Län­der, und ein sim­ples Virus namens SARS-Cov­‑2, bess­er bekan­nt als Coro­n­avirus, führt inner­halb kürzester Zeit zu drama­tis­chen gesellschaftlichen, ökonomis­chen und sozialen Veränderungen.

Wir sind über­fordert, ver­ste­hen die Kom­plex­ität der Welt und die Imp­lika­tio­nen unseres Han­delns nicht mehr. Obwohl – oder ger­ade weil – unser Bil­dungssys­tem hochspezial­isierte Experten her­vor­bringt, scheint es, als müssten wir in weni­gen Jahren kapit­ulieren und zu den klas­sis­chen Tak­tiken im Falle ein­er unmit­tel­baren Bedro­hung greifen: Aggres­siv­ität (d.h. Ter­ror oder Krieg) und Flucht, d.h. das Ermöglichen von Leben­sraum auf anderen Plan­eten oder das kom­plette Abschot­ten vor Anderen  auf kleinen wohlhaben­den regionalen Inseln durch unüber­wind­bare Grenzen.

Ist also die Sit­u­a­tion aus­sicht­s­los? Nein, sie ist es nicht – zumin­d­est nicht ganz. Ein klein­er Hoff­nungss­chim­mer existiert – jedoch nur unter ein­er einzi­gen Bedin­gung: wir Men­schen müssen uns und unser Ver­hal­ten ändern, und zwar noch heute. Das mag selt­sam klin­gen: wieso sollte es so schwierig sein, sein Ver­hal­ten zu ändern bzw. was sollte eine indi­vidu­elle Ver­hal­tensän­derung mit dem Schick­sal der gesamten Men­schheit zu tun haben? Bei­de Fra­gen lassen sich leicht beant­worten: im Laufe eines Men­schen­lebens wird es für ein Indi­vidu­um immer schw­er­er, sein Ver­hal­ten zu ändern. Mit fortschre­i­t­en­dem Alter gewöh­nt sich der Men­sch immer mehr Rou­ti­nen an und ver­fes­tigt seine Sichtweisen – die meis­ten von uns wen­den ihren Blick, den sie als Kind noch mit viel Neugi­er und grpßem Erstaunen ins Aussen gerichtet haben, zunehmend nach Innen und sind exter­nen Ein­flüssen gegenüber immer weniger aufgeschlossen. Das eigene Ver­hal­ten wird star­rer und inflex­i­bler – dies merken nicht nur Andere, die irgend­wann von Altersstarrsinn sprechen, son­dern jed­er Einzelne selb­st merkt, dass es immer schwieriger wird, etwas Neues wie beispiel­sweise eine Sprache zu erler­nen, oder sich von liebge­wonnenen Gewohn­heit­en zu ver­ab­schieden. Dass sich das Ver­hal­ten jedes Einzel­nen auf die gesamte Men­schheit auswirkt, ist nachgewiesen. Die Schwierigkeit beste­ht nur darin, dass der Men­sch dieser Auswirkun­gen nicht gewahr wird, so, wie man oft selb­st der Auswirkun­gen seines eige­nen­Ver­hal­tens auf die nähere Umge­bung nicht gewahrt wird. 

Den­noch ist – wis­senschaftlich nach­weis­bar – und durch viele sub­jek­tive Erfahrun­gen bestätigt, der Men­sch zur Änderung fähig. In den Neu­rowis­senschaften wurde bewiesen, dass unsere Gehirne lebenslang in der Lage sind, neue Hirnareale und damit neue Fähigkeit­en zu entwick­eln: Neu­ro­ge­nese und Neu­ro­plas­tiz­ität wur­den bis vor ca. 30 Jahren noch als Hokus­pokus ange­se­hen, bis dann der wis­senschaftliche Nach­weis erbracht wurde. Ein­fach for­muliert bedeuten die Erken­nt­nisse der Hirn­forschung der let­zten Jahre, dass wir Men­schen nicht nur zu lebenslanger Verän­derung imstande sind, son­dern dass wir bish­er nur einen Bruchteil unser­er dies­bezüglichen Fähigkeit­en nutzen. Mit anderen Worten: seit der Kog­ni­tiv­en Rev­o­lu­tion haben wir uns lediglich min­i­mal for­ten­twick­elt, Da wir auf der anderen Seite als Spezies immer zahlre­ich­er wer­den und unser Ökosys­tem durch die schiere Anzahl der Erden­bürg­er sowie deren gesteigerte Bedürf­nis nach Con­ve­nience und Luxus bis an der Gren­ze sein­er Belast­barkeit aus­nutzen, bleibt uns jet­zt nichts anderes mehr übrig, als an uns selb­st zu arbeit­en, uns schnell und nach­haltig weiterzuentwickeln.

In meinem Buch “Die Acht­same Rev­o­lu­tion” habe ich den aktuellen Stand der Wis­senschaft zu Hirn­forschung mit meinen per­sön­lichen dies­bezüglichen Erfahrun­gen kom­biniert und in der Mind­ful Rev­o­lu­tion These man­i­festiert. Ich rufe jeden einzel­nen Men­schen dazu auf, sich an der Acht­samen Rev­o­lu­tion zu beteili­gen, indem er sich ändert, seine eigne Leben­squal­ität verbessert und damit seinen per­sön­lichen Teil zur Erhal­tung eines lebenswerten Ökosys­tems für uns alle beiträgt. Das REWIRE Upgrade Pro­gramm ist im Rah­men der Acht­samen Rev­o­lu­tion der prak­tis­che Rat­ge­ber, wie jed­er Einzelne wis­senschaftliche Erken­nt­nisse auf den Gebi­eten Kör­p­er und Geist im All­t­ag nutzen und umset­zen kann.

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