Kör­per­liche Fit­ness, Beweglichkeit, Aus­dauer und Kraft gehören zu den Eigen­schaften, die die meis­ten Men­schen für sich als pos­i­tiv und wün­schenswert empfind­en, zu deren Entste­hung aber nur ein Teil dieser Gruppe aktiv beiträgt. Da es keinen besseren Weg gibt, das Gehirn neu zu ver­draht­en und neue neu­ronale Net­ze zu bilden und zu fes­ti­gen, ist ein Fit­nesspro­gramm sub­stantieller Bestandteil des REWIRE Upgrade Pro­gramms.

So wie der Sportun­ter­richt in der Schule, gehört ein Pro­gramm zur kör­per­lichen Fit­ness in den Wochen­plan eines jeden Men­schen, der sein Gehirn neu­ver­net­zen und seine Leis­tungs­fähigkeit auf ein höheres Niveau heben will. Der Trick bei den meis­ten Beruf­stäti­gen und durch andere zeitraubende Jobs wie Hausar­beit und Kinder­be­treu­ung stark einges­pan­nte Men­schen beste­ht darin, den Sport als einen wahrzunehmenden Ter­min zu betra­cht­en, ihn in den Kalen­der einzu­tra­gen und genau­so zu behan­deln, wie einen anderen Ter­min. Das bein­hal­tet auch, dass ein nicht einzuhal­tender Ter­min abge­sagt wer­den muss (sich selb­st oder auch ein­er Bezugsper­son gegenüber) und bei näch­ster Gele­gen­heit nachge­holt wird.

Stress­ab­bau durch Train­ing

Kör­per­lich­es Train­ing hat eine unmit­tel­bare Wirkung auf die physis­chen und emo­tionalen Symp­tome bei Stress: es lock­ert die Restspan­nung der Muskel­spin­deln, was wiederum die Stress Feed­back-Schleife zum Gehirn unter­bricht. Durch diese Unter­brechung wird dem Gehirn sig­nal­isiert, dass der Kör­p­er nicht mehr gestresst ist und entspan­nen kann.

Kör­per­liche Anstren­gung und Bewe­gung pumpt mehr Sauer­stoff in das Gehirn und erhöht damit die Gesund­heit der kleinen Blut­ge­fäße (Kap­il­laren). Zusät­zlich senkt kör­per­lich­es Train­ing den Blut­druck indem die Effizienz des kar­dio­vaskulären Sys­tems gesteigert wird.

Kör­per­lich­es Train­ing hat diese hier beschriebe­nen pos­i­tiv­en Effek­te, solange es im aer­oben Bere­ich betrieben wird; d.h. solange dem Kör­p­er genug Sauer­stoff zur oxyda­tiv­en Ver­bren­nung der Energi­eträger zur Ver­fü­gung ste­ht. Dann trägt Train­ing  über ver­schiedene Mech­a­nis­men zur Stressre­duk­tion bei:

  • Ablenkung
  • Reduzierung der Muskelspan­nung
  • Auf­bau neuer neu­royaler Net­ze (Neu­ro­plas­tiz­ität und Neu­ro­ge­n­e­sis)
  • Erhöhung von GABA (Gam­ma-Ami­na-But­ter­säure) und Sero­tonin
  • Erhöhte Wider­stands­fähigkeit und größeres Selb­st­be­wusst­sein
  • Freige­set­zte Emo­tio­nen führen zu aktiv­en Hand­lun­gen

Unsere REWIRE Upgrade Coach­es brin­gen Sie auf den neusten Stand der sportwissenschaftlichen Erken­nt­nisse und zeigen ihnen, wie Sie ein kon­sis­tentes Fit­nesspro­gramm mit nach­haltiger pos­i­tiv­er Wirkung auf Ihr Gehirn auf­set­zen kön­nen.


Schlaf

Seit fast hun­dert Jahren analysieren Schlaf­forsch­er die Auswirkun­gen des Schlafsauf Befind­en und Ver­hal­ten des Men­schen. Seit den 30er Jahren des 19. Jahrhun­derts wer­den ver­schiedene Schlaftypen und Schlaf­phasen unter­schieden. 

Die erste Schlaf­phase ist eine Über­gangsphase zwis­chen Wach­sein und Schlaf – mit schnellen Gehirn­strö­men. Viele Men­schen geben an, in dieser Phase nicht zu wis­sen, ob sie wach sind oder schon eingeschlafen. In der zweit­en, der Leichtschlaf­phase, treten Gehirn­ströme als Theta-Wellen im Fre­quenzbere­ich zwis­chen 4 und

Die näch­sten bei­den Schlaf­phasen kön­nen als Tief­schlaf beze­ich­net wer­den. In bei­den Phasen pro­duziert das Gehirn langsame Ströme, die Delta-Wellen in ein­er Fre­quenz von 0,1 bis

Die Rapid Eye Move­ment, oder auch REM Phase, wird von vie­len Men­schen als Traumphase erlebt. Mit zunehmen­dem Alter nimmt der Anteil des REM Schlafs ab. Kör­per­funk­tio­nen und Metab­o­lis­mus sind recht aktiv in der REM Phase, eben­so wie anre­gende Neu­ro­trans­mit­ter. Deshalb wird die REM Phase aus als Para­dox­er Schlaf beze­ich­net: Sie kön­nen träu­men, Sport zu treiben, und die meis­ten Ihrer Organe wer­den so funk­tion­ieren, als ob sie dies ger­ade wirk­lich tun wür­den.

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Schlafentzug schädigt das Gehirn

Schlaf ist ein entschei­den­der Fak­tor für die Wartung Ihres Gehirns. Wenn Sie an Schlafentzug lei­den, zieht dies diverse Defizite nach sich: im Gehirn ablaufende Prozesse wie die Pro­tein­syn­these und die Bil­dung von Myelinwer­den gestört. Ohne Myelin arbeit­en Neu­ro­nen jedoch nicht effizient. Auch die Syn­these und der Trans­port von Cho­les­terin, das eine große Menge Myelin pro­duziert, hän­gen in starkem Maße von der Schlafqual­ität und ‑quan­tität ab.

Schlafentzug kann bere­its nach ein­er Woche zur Gewicht­szu­nahme führen: ein Anstieg der Pro­duk­tion des appeti­tan­re­gen­den Hor­mons Ghre­linführt zu ein­er ver­stärk­ten Nahrungsauf­nahme. Die gle­ichzeit­ig stat­tfind­ende Abnahme der Lep­t­in­pro­duk­tion, einem Sät­ti­gung­shormon,  ver­stärkt diesen Prozess.


Unsere REWIRE Upgrade Coach­esbrin­gen Sie auf den neusten Stand der Erken­nt­nisse in der Schlaf­forschung für das Feld der Neu­ro­plas­tiz­itätund zeigen ihnen, wie Sie Schlaflosigkeit ver­mei­den und eine höhere Schlafqual­ität erre­ichen kön­nen. Auch bevor Sie Kon­takt zu uns aufnehmen, kön­nen Sie bere­its durch das Befol­gen dieser drei sim­plen Regeln per­fek­te Nick­erchen ein­le­gen:

  1. Hal­ten Sie keine Nick­erchen während des Tages, wenn Sie Schlaf­prob­leme haben!
  2. Leg­en Sie die Dauer Ihres Nick­erchen fest!
  3. Machen Sie kein langes Erhol­ung-Nick­erchen am Son­ntag!

Lek­türe-Empfehlun­gen zu Fit­ness und Schlaf

Schlaf wirkt Wun­der, Hans-Gün­ther Weeß
Sleep – Schlafen wie die Profis, Nick Lit­tle­hales
The Body Builders, Adam Piore
The Inner Game of Ten­nis, W. Tim­o­thy Gall­way
Run­ning Lean, Ash Mau­rya

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