Ana­log zu einem Com­put­er kann der Men­sch als eine Kom­bi­na­tion aus Hard- und Soft­ware gese­hen wer­den. Bei­de Ele­mente sind gle­icher­maßen ver­ant­wortlich für das Funk­tion­ieren und das Erzie­len best­möglich­er Ergeb­nisse bei Nutzung des Com­put­ers bzw. Im Leben eines Men­schen. Die Hard­ware des Rech­n­ers kann als Real­itätsmod­ell des Men­schen beze­ich­net wer­den, die in dieser Form einen dauer­haften Bestand hat – bis sie aus­ge­tauscht wird.

Der Ersatz von Hard­ware und Real­itätsmod­ellen ist etwas aufwändi­ger, als ein Update von Soft­ware bzw. ihrer Entsprechung im Men­schen, den Ver­hal­tensweisen. Während Hard­ware und Real­itätsmod­elle nur über den fak­tis­chen Aus­tausch aktuellen Erfordernissen angepasst wer­den kön­nen, genü­gen bei Soft­ware bzw. Ver­hal­tensweisen oft kleinere Updates, deren Down­load und Instal­la­tion nur wenig Zeit in Anspruch nimmt und deren Verbesserungs-Effek­te unmit­tel­bar sicht­bar wer­den: mit der neuen Soft­ware erhält der Com­put­er­nutzer möglicher­weise eine neue Ober­fläche (Sichtweise), eine neue Funk­tion­al­ität (Fähigkeit oder Fer­tigkeit) und arbeit­et (lebt) ab dem Moment der erfol­gre­ichen Instal­la­tion auf einem verbesserten, höheren Niveau. Benutzt man eine Soft­ware auf mehreren Geräten, beispiel­sweise auf dem Com­put­er, dem Tablet, dem Smart­phone und vielle­icht der Watch, emp­fiehlt es sich, das Update auf alle Geräten zu spie­len und diese miteinan­der zu syn­chro­nisieren, um in allen Lebensla­gen von den Vorteilen des Updates prof­i­tieren zu kön­nen. Ein gutes Bild für die Ein­fach­heit des Updates von Soft­ware (Ver­hal­tensweisen) und die die Vielfalt möglich­er neu zu übernehmender bzw. zu ler­nen­der Ver­hal­tensweisen ist ein App Store, aus dem man sich für seine mobilen Endgeräte mit weni­gen Fin­ger­tips neue Apps herun­ter­laden und instal­lieren kann.

Bei aller Freude an der Analo­gie von Men­sch und Com­put­er müssen wir kon­sta­tieren, dass diese sich auch auf die im Hin­ter­grund stat­tfind­ende Arbeit bezieht: im sel­ben Maße, wie der Prozes­sor eines Com­put­ers durch stetes Berech­nen und Auswerten von Algo­rith­men für alle Funk­tion­al­itäten und deren Opti­mierung sorgt, muss der Men­sch an und mit sein­er Soft­ware arbeit­en. Wenn wir über Ver­hal­tensweisen sprechen und nach­denken, wer­den häu­fig Bedenken bezüglich ihrer Nach­haltigkeit geäußert. Und dies völ­lig zu Recht: Jedes Jahr im Jan­u­ar sind beispiel­sweise enorme Mit­gliederzuwöchse in Fit­ness-Stu­dios zu verze­ich­nen, die den im jew­eili­gen Vor­jahr getrof­fe­nen guten Vorsätzen entsprin­gen. Man geht dann beschwingt ein paar Mal ins Stu­dio, um dann almäh­lich auf­grund von Ter­min­schwierigkeit­en, alter­na­tiv­en Verpflich­tun­gen und zunehmender Unlust diese Ver­hal­tensän­derung wieder rück­gängig zu machen.

Abbil­dung: REWIRE UPGRADE Mod­ell

Nach­haltige Ver­hal­tensän­derung

Über die Sinnhaftigkeit guter Vorsätze und die Psy­cholo­gie men­schlich­er Ver­hal­tensän­derung gibt es ganze Bib­lio­theken mit wis­senschftlich­er und eso­ter­isch­er Lit­er­atur. Im REWIRE Upgrade Pro­gramm begeg­nen wir all diesen Schwierigkeit­en und Frageze­ichen hin­ter Ver­hal­tensän­derung mit Prag­ma­tismus. Ohne philosophis­che Grund­satzdiskus­sio­nen über das Wesen des Men­schen zu führen und uns auf die eine oder andere Seite der Lehrmei­n­un­gen zu schla­gen, bieten wir eine konkrete Anleitung zur Änderung von Ver­hal­tensweisen in den Bere­ichen Ernährung, Aktiv­ität & Fit­ness, Schlaf und Per­sön­lichkeit­sen­twick­lung. Wir sprechen von Anleitung bewusst im Sin­gu­lar, weil es nur eine Anleitung ist – die jedoch für jeden Men­schen eine indi­vidu­elle Aus­prä­gung annimmt. Beispiel­sweise ist nicht für jeden Men­schen eine Low Carb Ernährung sin­nvoll. Und nicht jed­er möchte täglich 30 Minuten joggen.

Welche Aus­prä­gung für den Einzel­nen die richtige ist, müssen wir gemein­sam definieren. Eine notwendi­ge ein­heitliche und ganzheitliche Betra­ch­tung der Bere­iche Ernährung, Aktiv­ität & Fit­ness, Schlaf und Per­sön­lichkeit­sen­twick­lung trifft allerd­ings immer zu, wenn der Men­sch durch ds Upgrade sein­er Real­itätsmod­ell und Ver­hal­tensweisen seine Poten­za­le voll auss­chöpfen und seine Leben­squal­ität opti­mieren will. Das Upgrade der Soft­ware – der Ver­hal­tensweisen – ist ein auf einem ein­ma­li­gen Down­load basieren­der Prozess mit min­i­malen in das Leben zu inte­gri­eren­den Bestandteilen, die ana­log zur Prozes­sor­leis­tung des Rech­n­ers das eigene Ver­hal­ten nicht nur kurzfristig, son­dern dauer­haft umd nach­haltig opti­mieren.

Der Vorteil des Men­schen gegenüber dem Com­put­er

Der Men­sch ver­fügt über einen entschei­den­den Vorteil Im Ver­gle­ich mit aktuellen Com­put­ern: wir haben die Fähigkeit zu ler­nen. Com­put­er kön­nen dies nur, wenn ihre Soft­ware auf kün­stlich­er Intel­li­genz basiert – eine Tech­nolo­gie, über die viel gere­det wird, die aber noch in den Kinder­schuhen steckt. Wir Men­schen sind – anders als Com­put­er – in der Lage, die auf­grund unseres Upgrades erwor­be­nen Fähigkeit­en und Fer­tigkeit­en mit ger­ing­stem Ein­satz nicht nur zu erhal­ten, son­dern durch Ler­nen voll­ständig zu automa­tisieren und daher kom­plett auf einen dauer­haften Ein­satz der Ele­mente zur Unter­stützung des Leben­squal­itäts-Sta­tus-Quo verzicht­en zu kön­nen. Diese Lern­fähigkeit inklu­sive ihrer Dauer­haftigkeit  ver­danken wir der Verän­der­barkeit unseres Gehirns, der Neu­ro­plas­tiz­ität. Konkret ver­ste­ht man hierunter die Fähigkeit von Synapsen, Ner­ven­zellen oder auch ganzen Hirnarealen, ihre Anatomie und Funk­tion zu verän­dern. Das Ziel dieser Verän­derun­gen ist die Opti­mierung von im Gehirn ablaufend­en Prozessen.

Wohlge­merkt: wir sind in der Lage, nach ein­ma­ligem Upgrade auf den dauer­haften Ein­satz von unter­stützen­den Ele­menten wie Med­i­ta­tion weit­ge­hend verzicht­en zu kön­nen: wem der neue, höhere Sta­tus Quo nicht reicht, der wird natür­lich weit­er­ma­chen und Ele­mente des Upgrade Pro­gramms dauer­haft in sein Leben inte­gri­eren, um so seine Leben­squal­ität kon­se­quent zu opti­mieren. Diese Entschei­dung ist natür­lich jedem Men­schen selb­st über­lassen: wichtig ist hier zu ver­ste­hen, dass die Leben­squal­ität etwas ist, was wir selb­st im Griff haben, indem wir unsere Real­itätsmod­elle definieren und unsere Ver­hal­tensweisen upgraden – wir sitzen in Bezug auf unser Leben im „driver‘s seat”- das heisst: wir bes­tim­men selb­st, wohin uns unser Lebensweg führt. 

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