Unter dem im Deutschen auch oft als Acht­samkeit ver­wen­de­ten Begriff der Mind­ful­ness ver­ste­ht man eine dem Bud­dhis­mus entlehnte Lebens­form und Med­i­ta­tion­stech­nik. Eigentlich kann man sog­ar anders herum Mind­ful­ness oder Acht­samkeit als Bewusst­sein­szu­s­tand anse­hen, der durch Med­i­ta­tion­stech­niken erzielt wird. 

Uns kommt es hier nicht auf Def­i­n­i­tio­nen oder Begrif­flichkeit­en an. Vielmehr ver­suchen wir mit Neu­ro­plas­tic Coach­ing eine prak­tis­che Han­dre­ichung der Kog­ni­tion­swis­senschaften anzu­bi­eten, die als eine inter­diszi­plinäre Wis­senschaft zwis­chen Infor­matik, Lin­guis­tik, Neu­rowis­senschaft, Philoso­phie und Psy­cholo­gie erstanden wer­den kann.

Inter­diszi­pli­nar­ität

Inter­diszi­pli­nar­ität ist aus unser­er Sicht der entschei­dende Begriff: einzelne Natur- oder Sozial­wis­senschaften bieten jew­eils ihre Per­spek­tive auf das Wesen des Men­schen. Wirk­lich begreifen kön­nen wir uns selb­st jedoch erst, wenn wir aus uns her­aus­treten und zum Beobachter unser­er selb­st wer­den. Hier ver­lassen wir den ger­aden Pfad wis­senschaftlich­er Ver­lässlichkeit und fügen die Per­spek­tive der (Selbst-)Wahrnehmung hinzu.

Nicht-wer­tender Beobachter

Sich selb­st und die Dinge und Prozesse um sich herum in ein­er neu­tralen, nicht-wer­tenden Weise zu beobacht­en und sich als ein Teil des Ganzen zu begreifen, ist Instru­ment und gle­icher­maßen Ziel von Mind­ful­ness bzw. Acht­samkeit – ein Zus­tand und Prozess, den der Men­sch erfahren muss, um ihn zu ken­nen. Ein Effekt des Neu­ro­plas­tic Coach­ing loegt in der schaf­fung der Grund­la­gen für einen Zus­tand von Acht­samkeit und bietet sozusagen eine opti­male “tech­nis­che” Vor­bere­itung für Mind­ful­ness.

Nüchtern­er fomuliert funk­tion­iert Mind­ful­ness bzw. Acht­samkeits-Med­i­ta­tion durch fol­gende neu­ronale Prozesse:

  • indem Sie Ihre Emo­tio­nen nicht bew­erten, son­dern lediglich benen­nen, aktivieren Sie Ihren linken präfrontal­en Cor­tex PFC und min­dern damit Angst­ge­füh­le
  • je höher das Lev­el an Acht­samkeit, desto gröss­er die neu­ronale Aktiv­ität im linken PFC: dies hält die Aktiv­ität Ihres Angstzen­trums (Amyg­dala) im Zaum
  • diese pos­i­tiv­en Effek­te wirken sich pos­i­tiv auf Ihre Fähigkeit aus, mit Emo­tio­nen und Stim­mungss­chwankunken umzuge­hen.

Langzeit­stu­di­en bele­gen, dass Mind­ful­ness Med­i­ta­tion eine sig­nifikante Stärkung des Immun­sys­tems und eine Senkung des Stresslevels bewirkt. Auch in der Behand­lung depres­siv­er und chro­nisch kranker Men­schen sind ein­drucksvolle Erfolge dieser Med­i­ta­tion­stech­nik nachgewiesen:

  • Men­schen, die über einen lãn­geren Zeitraum hin­weg medi­tieren, weisen ein  dick­eres Zen­trum und eine ver­grôßerte rechte Insel des PFC auf
  • Das neu­trale konkrete Benen­nen emo­tionaler Bewusst­sein­szustände (im Gegen­satz zum Bew­erten; d.h. emo­tionalen reagieren) reduziert Angst und neg­a­tive Gefüh­le
  • Die Ver­lagerung der Hir­nak­tiv­itäten in den lonken PFC zieht ver­mehrt pos­i­tive Erfahrun­gen nach sich

Mehr Infos zu Mind­ful­ness erhal­ten Sie bei unseren Neu­ro­plas­tic Coach­es.

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